Tipp des Monat Mai

Netze zur Schädlingsabwehr

Kulturschutznetze gehören mittlerweile zur Grundausstattung im Gemüsegarten. Bei hochwachsenden Gemüsekulturen wie Kohl wird jedoch oft die notwendige Netzbreite unterschätzt. Diese berechnet sich aus der Beetbreite plus der doppelten Höhe der Pflanzen sowie einer Reserve von ca. 30 cm – daraus ergibt sich das Mindestbreitenmaß. Häufig sind Breiten von über 2 Meter erforderlich. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Maschenbreite. Neben einer gängigen maschenbreite von 1,35 mmx 1,35 mm, die für die meisten Schädlinge ausreicht, gibt es mittlerweile auch feinmaschigere Varianten mit 0,8mm x 0,8 mm. Diese bieten auch noch zusätzlich Schutz vor Problemschädlingen wie die Minierfliegen bei Zwiebeln und Lauch, sowie Erdflöhen bei Kohl, Rettich, Radieschen und Chinakohl.

Mähfreier Mai für Artenvielfalt

Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge sind mit den wärmer werdenden Temperaturen auf der Suche nach Nahrung im Garten unterwegs. Eine einfache Methode, zu ihrem Wohlergehen das Nektar- und Pollenangebot zu erhöhen, ist eine Mähpause im Mai. Werden im Rasen Gänseblümchen, Klee und Co. Geduldet, trägt dies bereits zum Insektenschutz bei. Wer nicht die gesamte Rasenfläche sprießen lassen möchte, kann einzelne Mäh-Inseln stehen lassen.

Herbstgemüse aussäen

Im Mai beginnt die perfekte Zeit, um Herbstgemüse auszusäen. Im Gegensatz zum Frühjahrsgemüse benötigen Herbstpflanzen mehr zeit zum Wachsen und Reifen, weshalb eine frühe Aussaat notwendig ist. Herbstgemüse zeichnet sich durch seine robusten Eigenschaften aus und kann oft bis in den Winter hinein geerntet werden. Zu den beliebtesten Herbstgemüsen zählen Karotten, Radieschen, Spinat, Feldsalat, Kohlrabi und verschiedene Sorten Kohl.

Den Boden vor der Aussaat lockern, von Beikraut befreien und mit organischem Dünger anreichern. Nach der Aussaat die Samen regelmäßig gießen, bis sie keimen. Sobald die Pflanzen eine gewisse Größe haben, ausdünnen, um eine Überfüllung und Konkurrenz um Nährstoffe zu vermeiden.